Programm Auszug „so etwa?“

Hier gibt es einige Auszüge aus dem Programm vor Ort. Vieles wird auch spontan passieren – wie das bei einen OpenSpace eben sein soll.

Donnerstag Abend: Grillen, Kino

Samstag 25.08. & Sonntag 26.08. (jeweils ab ca. 14h)
SiebdruckWorkshop im Rahmen der “so etwa” Projektage
@ LAMES in St.Pölten
Wie können selbständig Motive gestaltet werden, wie funktioniert Siebdruck und was braucht es um die eigenen Zeichnungen und Grafiken aufs Sieb zu bringen?

Im kreativen Teil des Workshops geht es u.a. darum Motive zu entwerfen die weltweite soziale Ungleichheiten thematisieren. Die Grafiken und die mit diesen produzierten T-shirts, werden dann ein Teil des Projektes und können gegen freiwillige Spende erworben werden. Einmal mehr wird so gezeigt wie einfach es ist, eigenständig Dinge zu gestalten – coole Sachen müssen nicht viel kosten und fair produzierte T-shirts kosten im Einkauf auch weitaus weniger als ein jedes scheiße produziertes Shirt in irgendeinen trendy Laden.

Gerne kann auch eigene Kleidung zum Bedrucken mitgenommen werden!

Passend dazu gibt es am Samstag den 25.08. am Nachmittag (ca.16h) den Workshop
“die goldene Sicherheitsnadel” über die Schattenseite der glitzernden Modewelt
WORKSHOP – HINTERGRUNDINFO
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Kornherr, Nicole (2010): „Theoretische Erfassung sozialer Bewegungen im Bekleidungssektor – eine transdisziplinäre Akteursanalyse sozialer Kräfteverhältnisse am Fallbeispiel der Clean Clothes Kampagne Österreich“/ Diplomarbeit Uni Wien

Einleitung der Diplomarbeit:
“Kleider machen Leute – nur zu welchen Konditionen? Mode zählt im Zeitalter der Lifestyle-Industries-Mentalität des 21. Jahrhunderts als Medium der eigenen Identitätskonstruktion. Sie dient im Sinne der Verwertbarkeitslogik quasi als äußere Vermarktung der gesellschaftlichen Subjekte, als Visitenkarte. Markenfetischismus oder das Streben nach Lebensstilen, wie sie in Hochglanzmagazinen oder im TV vorgegeben werden, sowie dazugehörige Emotionen inklusive. Ein gekonnt angewandter Mix aus medialen und werbe-technischen Komponenten forciert den schnelllebigen Konsum der so genannten Überfluss- bzw. Wegwerfgesellschaft. SALE zu spottbilligen Preisen, ununterbrochen, die ganze Saison! Die Kehrseite der Medaille, die unzählige ArbeiterInnen der Bekleidungsindustrie betrifft, ist nur teilweise bekannt oder wird ignoriert: Arbeitsschichten von durchschnittlich 12 Stunden, zu einem Hungerlohn weniger Euros pro Tag reichen den Betroffenen kaum zum Überleben. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in überfüllten, heißen Fabriken (sweatshops), fehlende oder mangelnde absichernde Sozialsysteme. […]”

http://othes.univie.ac.at/8369/

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Der Workshop soll Raum für Diskussion und aktive Reflexion und Entwicklung alternativer Handlungsstrategien dienen … oder einfach dem persönlichen Austausch dienen wie wir tagtäglich individuell mit dieser Thematik umgehen … als KonsumentInnen emanzipiert, verwirrt und oder enttäuscht werden …

Was kann jedeR Einzelne von uns tun? Die Bandbreite gestaltet sich bereits jetzt als vielfältig und umfasst bspw. politischen Aktivismus, selfmade Mode, alternative Rohstoffen, Tauschzirkeln, Diskussionen uvm.!

Anhand der ehrenamtlichen Initiative www.die-sicherheitsnadel.at soll auch der regionale Aspekt des Engagements beleuchtet werden.

Theodor W. Adorno: “es gibt kein richtiges Leben im Falschen”
… wie sind CSR-Initiativen wie “Fair Trade” & Co zu beurteilen?! Angelehnt an Rosa Luxemburg müssen wir uns fragen kann diese Reform zur sozialen Revolution der globalen Arbeitsrechte führen?

Am Sonntag Nachmittag wird es von den Aktive Arbeitslosen (http://www.aktive-arbeitslose.at/) einen RechtshilfeWorkshop zum Umgang mit dem AMS geben

Am Montag gibt es einen ganztägigen BezugsgruppenWorkshop, Abends ein Konzert von TheKindeR

+++ Überraschungskonzert am Dienstag +++ Inputs verschiedener Gruppen +++ vieles mehr

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2 Kommentare zu Programm Auszug „so etwa?“

  1. Pingback: Aufruf zum Mitmachen: “so etwa?” kann Unterstützung vertragen! Sommerwoche 2012 – “so etwa?” <<KuKuma « SunnyRomy

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